François Gremaud
Schweiz | Theater

Phèdre!
Schauspiel von François Gremaud
nach Jean Racine


Jean Racine ist einer der grössten Tragödiendichter des klassischen Jahrhunderts in Frankreich und das Versdrama «Phèdre» aus dem Jahr 1677 das letzte und vielleicht vollkommenste seiner Liebesdramen. Zahlreiche Regieteams haben sich bereits an diesem Flaggschiff des französischen Literaturkanons abgearbeitet, viele berühmte Inszenierungen hat es gegeben. So enthusiastisch und so witzig wie bei François Gremaud und Romain Daroles ist das aber vermutlich noch nie über die Bühne gegangen.

Alleine in einem fast leeren Raum – bewaffnet nur mit einem Buch und jeder Menge überschäumender Spielfreude – übernimmt der französische Schauspieler alle Charaktere selbst: Er ist die Königin Phädra und im nächsten Moment ihr verschollener Gatte Theseus, er ist dessen Sohn Hyppolytos, in den Phädra heimlich verliebt ist, und auch Hyppolytos’ Angebetete Aricia. Und als ob das nicht genug wäre, spielt er auch noch den gesamten Hofstaat mit. Er nimmt sein Publikum mit auf einen rasanten Ritt durch die fünf Akte, entwirrt lustvoll die komplexen Handlungszusammenhänge und Intrigen und legt inbrünstig die Schönheit der Versform dar. Das ist zum Niederknien komisch und gleichzeitig auch sehr berührend. Eine Liebeserklärung an einen Klassiker und eine Hymne an die Kraft des Theaters. Ausrufezeichen!


«Eine der vergnüglichsten Theatereindreiviertelstunden seit langem.»

(Theater heute)
Team&Credits
Conception, mise en scène: François Gremaud
Avec: Romain Daroles
Texte: François Gremaud, d’après Jean Racine
Assistant à la mise en scène: Mathias Brossard
Lumière: Stéphane Gattoni
Mo 31.8. > 19 Uhr
Di 1.9. > 19 Uhr
Theater Basel, Schauspielhaus

Dauer: 105 Minuten
Sprache: Französisch mit deutschen Übertiteln
Tickets: CHF 35/20 (zuzüglich Vorverkaufsgebühr)
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